Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft | Rechtsanwälte

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Pressemitteilungen

Wir sind bundesweit ausschließlich für Privatanleger, Family Offices und institutionelle Anleger im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Unsere Kanzlei unterhält Standorte in Hamburg, Bremen und Stuttgart.

News

28.03.2014

Hahn Rechtsanwälte: Commerzbank erneut wegen Prorendita-Fonds zum Schadensersatz verurteilt

Bremen: 28.03.2014
Pressemeldung

„Das Landgericht Frankfurt am Main hat die Commerzbank AG bei einem weiteren Prorendita-Fonds zu Schadensersatz in Höhe von 29.607,80 Euro zuzüglich Verzugszinsen verurteilt. Die Bank hatte einem Ehepaar 2007 empfohlen, jeweils eine Beteiligung über 15.000 Euro plus fünf Prozent Agio an dem Lebensversicherungsfonds Prorendita Vier GmbH & Co. KG abzuschließen. Die Anleger, die von Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft (hrp) vertreten wurden, [weiterlesen…]

12.03.2014

CMIG Guaranteed Access 80% Fund – Ein Produkt zur Rentenvorsorge?

Der Bevölkerung wird immer wieder geraten: Sorgt zusätzlich privat vor! Was jedoch am Markt als „Altersvorsorge-Produkte“ angeboten wird, erweist sich oftmals als gar nicht bzw. bestenfalls nur als bedingt geeignet. So wird beispielsweise von der Clerical Medical Investment Group der CMIG Guaranteed Access 80% Fund angepriesen: “Das Garantiefonds-Konzept funktioniert: Heute und in Zukunft!”. Es handelt sich um ein Produkt der Clerical Medical Investment Group Ltd., das ganz überwiegend in Aktien investiert. Der maximale Aktienanteil beträgt dabei laut den Policenbedingungen 84 Prozent. Die Vermögenswerte des Fonds sind Bestandteile des Long Term Business Fund von Clerical Medical.

Das Produkt wird als „Garantiefonds“ geführt. Gegenstand der Garantie ist, dass der Rücknahmepreis der Anteile an dem CMIG Guaranteed Access 80% Fund nie unter 80 Prozent seines jemals erreichten Höchststandes fällt. Die Bezugsgröße ist der Anteilspreis („garantierter Anteilspreis“), der jährlich mitgeteilt wird. Wer nun aber glaubt, 80 Prozent der Einlagesumme seien damit im Ergebnis gesichert, übersieht einen wesentlichen Aspekt: So fallen beispielsweise monatliche Einrichtungsgebühren an, die den Anteilen entnommen werden. Durch Verwertung der Anteile reduziert sich der Anteilsbestand mit der Folge, dass schlussendlich weniger als 80% der Einlagesumme abgesichert sind. Denn garantiert ist tatsächlich nur der Preis pro Anteil.

Außerdem gibt es bei diesem Fonds eine Reihe weiterer Besonderheiten, über die der Anleger im Vorwege informiert werden muss. Dies betrifft u.a. die mögliche Sperrung oder Schließung des CMIG Guaranteed Access 80% Fund sowie die Möglichkeit, die Anzahl und Zusammenstellung der Fonds zu verändern, die zur Zuteilung von Anteilen nach Maßgabe der Versicherungsbedingungen zur Verfügung stehen.

Hahn Rechtsanwälte empfiehlt daher im Einzelfall eine Prüfung etwaiger Schadensersatzansprüche gegen die beratenden Institute und die Clerical Medical Investment Group Ltd.

11.03.2014

PerformancePlus Rente: Clerical Medical Investment Group Ltd. vom Landgericht Darmstadt zu Schadensersatz verurteilt

Stuttgart: 11.03.2013
Pressemeldung

Nach einem Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 29.10.2013 – 17 O 529/11 -, das jetzt rechtskräftig geworden ist, muss die Clerical Medical Investment Group Ltd. Schadensersatz in Höhe von 348.346,53 Euro nebst Zinsen zahlen. Der Kläger hatte im August 2004 sowie im Oktober 2004 gemeinsam mit seiner Mutter jeweils eine kreditfinanzierte Rente namens „PerformancePlus Rente“ von RentaPlan abgeschlossen, die auch den Abschluss einer britischen Lebensversicherung unter dem Namen „Wealthmaster Noble“ bei der Clerical Medical Investment Group Ltd. beinhaltete. Das Rentenmodell entwickelte sich als Verlustbringer, u.a. wegen der rückläufigen Bonizuweisungen der Clerical Medical sowie aufgrund der Schweizer-Franken Finanzierung. [weiterlesen…]

04.03.2014

Schiffsfonds sind keine zur Altersvorsorge geeignete Produkte: Landgericht Heilbronn verurteilt Volksbank wegen nicht anlegergerechter Beratung

Stuttgart: 04.03.2014
Pressemeldung

Empfiehlt eine Bank einem Anleger, der Geld zur Altersvorsorge anlegen möchte, eine unternehmerische Beteiligung, so haftet sie wegen nicht anlegergerechter Beratung. Insbesondere dann, wenn der Kunde mit den Ersparnissen seinen Lebensunterhalt bestreiten will. So hätte die Volksbank Brackenheim-Güglingen in Baden-Württemberg einem Kläger mit diesem Anlageziel keine Schiffsfonds mit Totalverlustrisiko und unsicheren Ausschüttungen anbieten dürfen, urteilte das Landgericht Heilbronn am 13. Februar 2014 und verurteilte die Bank zu einer hohen Schadensersatzleistung von rund 500.000 Euro inklusive entgangenen Gewinn.

[weiterlesen…]

31.01.2014

Zinsswaps – Schadensersatzansprüche auch bei einfach strukturierten Swaps

Bremen: 31.01.2014
Pressemeldung

„Darlehensnehmer, die mit Zinsswap-Verträgen Verluste erlitten haben, sollten ihre Schadensersatzansprüche prüfen lassen“, empfiehlt Dr. Petra Brockmann von Hahn Rechtsanwälte. Dies gilt beispielsweise auch für einfach strukturierte Swaps auf der Basis des Euribor, die seit 2009 angesichts des extrem niedrigen Euribor für die Darlehensnehmer wirtschaftlich höchst ungünstig sind. [weiterlesen…]

Kontakt

Hahn Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB

Valentinskamp 70 (EMPORIO)
20355 Hamburg

Tel.: 040-3615720
Fax: 040-361572361

Marcusallee 38
28359 Bremen

Tel.: 0421-246850
Fax: 0421- 2468511

Königstr. 26
70173 Stuttgart

Tel.: 0711-18567500
Fax: 0711-1856749500

E-Mail: info@hahn-rechtsanwaelte.de



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