Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
die meisten haben die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht vorausgesehen. Jetzt glauben viele zu wissen, wann die Krise zu Ende ist. Wirtschaftsexperten, Reeder, Schiffsfinanzierer und Fonds-Emittenten wollen uns versichern, dass 2012 oder spätestens 2013 der Handel auf den Weltmeeren wieder florieren wird. Woher sie ihren Optimismus nehmen, wissen wir nicht. Wir wissen aber, dass es Tausende von Anlegern gibt, die mit ihren Schiffsbeteiligungen wirtschaftlich schlecht fahren. Das ist keine Prognose, das ist die momentane Realität.
Viel Spaß beim Lesen!
Peter Hahn, M.C.L. Dr. Petra Brockmann
info@hahn-rechtsanwaelte.de
Die Themen
- König & Cie. Britische Leben: Wie geht es weiter mit dem Fonds?
- Kick-Back-Rechtsprechung: Auch gültig für „freie“ Anlageberater
- Schiffsbeteiligung MS „Grenaa“: Hahn Rechtsanwälte reicht Klage ein
- DG-Fonds 34: Volksbank muss Schadensersatz zahlen
- UBS-Zertifikate: Ein Thema für die Medien
König & Cie. Britische Leben: Wie geht es weiter mit dem Fonds?
Der Lebensversicherungsfonds König & Cie. 40 Britische Leben GmbH & Co. KG macht den Anlegern derzeit nicht viel Freude. Denn der Gesellschaft steht nicht ausreichend Liquidität zur Verfügung, um die im Prospekt veröffentlichte Höhe der Ausschüttung an die Anleger tätigen zu können. Hahn Rechtsanwälte vertritt bereits mehrere Gesellschafter des Fonds, die Schadensersatzansprüche geltend machen.
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Kick-Back-Rechtsprechung: Auch gültig für „freie“ Anlageberater
Mit dem Oberlandesgericht Stuttgart und dem Landgericht München I haben zwei weitere Gerichte bestätigt, dass die Rechtsprechung des XI. Zivilsenats in Sachen Kick-Backs (Rückvergütungen) nicht nur für Banken gilt. Das heißt: Auch „freie“ Anlageberater müssen den Kunden darauf hinweisen, ob und in welcher Höhe Rückvergütungen fließen. Bleibt diese Offenlegung aus, hat der Kunde Anspruch auf Schadensersatz und kann unter anderem die Einlage und das Agio ersetzt verlangen.
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Schiffsbeteiligung MS „Grenaa“: Hahn Rechtsanwälte reicht Klage ein
Das Fondsobjekt, der 400-TEU-Mehrzweckfrachter MS „Grenaa“ soll verspätet Ende November 2010 ausgeliefert werden, der Welthandel ist deutlich zurückgegangen, die Chartererlöse sind eingebrochen – kein Wunder, dass Zeichner von Schiffsbeteiligungen hellhörig werden. Jetzt ist Klage gegen die Ownership Emissionshaus GmbH, die Ownership Treuhand GmbH und die UNISONO Aktiengesellschaft eingereicht worden. Peter Hahn, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, sieht – schon wegen der nicht erfolgten Nachtrags zum Verkaufsprospekt - gute Chancen für einen Erfolg der Klage.
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DG-Fonds 34: Volksbank muss Schadensersatz zahlen
Das Urteil hat für Gesellschafter aller DG-Fonds Bedeutung, denn bei den DG-Fonds sind üblicherweise Rückvergütungen gezahlt worden In dem konkreten Fall hat der 9. Zivilsenat in Stuttgart einem DG-Fonds-Anleger Recht gegeben und die beklagte Volksbank zu Schadensersatz verurteilt – weil Rückvergütungen verschwiegen wurden.
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UBS-Zertifikate: Ein Thema für die Medien
Die Medien berichten immer wieder gerne über prominente Fälle, in denen Anleger geschädigt werden. Im Fokus stehen z.Z. inbesondere Schiffsbeteiligungen, Medien- und Immobilienfonds (Einige Beiträge dazu sind auf der Homepage www.hahn-rechtsanwaelte.de zu finden). Aber auch andere Themen sind gefragt. Ein Beispiel sind UBS-Zertifikate. Diese hat die Hamburger Sparkasse einem Anleger empfohlen, der einen Schaden von mehrere Hundertausend Euro erlitten hat.
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Herausgeber: Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft, Bremen / Hamburg
Redaktion: Dr. Petra Brockmann (verantwortlich), Peter Hahn
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MONAT 2010 - 03/2010