Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

wie wichtig Aufklärung ist, zeigt eindrucksvoll das Thema Schiffsfonds, das geschädigte Kapitalanleger wohl auch in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen wird. Deshalb organisieren wir Informationsveranstaltungen für Anleger, um verschiedene Ausstiegsszenarien zu erläutern. Dass Aufklärung auch bei Medienfonds zunehmend wichtig wird, zeigen die zahlreichen Fälle von Anlegern, die unliebsame Post vom Finanzamt bekommen und Steuern nachzahlen sollen. Wenn Sie Interesse an den Themen haben, melden Sie sich an zu einer Veranstaltung. Wir freuen uns auf Sie.
Viel Spaß beim Lesen!

Peter Hahn, M.C.L.     Dr. Petra Brockmann

info@hahn-rechtsanwaelte.de

Die Themen


DG-Fonds Nr. 36: Landgericht Frankfurt bestätigt Prospektfehler
Die Seniorenresidenz in Oberursel schien eine Investition mit rosiger Zukunft zu sein. Doch bei genauerem Hinsehen war es eine mit zweifelhafter Vergangenheit. Denn der verantwortliche Architekt Zimmer hatte bereits in früheren Jahren vergeblich versucht, das Projekt zu finanzieren und umzusetzen. Da im Prospekt diese Vorgeschichte verschwiegen wurde, konnte hrp am 2. Oktober vor dem Landgericht Frankfurt a.M. für zwei Ehepaare positive Urteile erstreiten. Die DZ Bank wurde danach aus Prospekthaftung zu Schadensersatz verurteilt.
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Fonds-Insolvenz: Ausschüttungen müssen unter Umständen nicht zurückgezahlt werden
Wenn bei geschlossenen Fonds der Insolvenzverwalter die Geschäfte übernimmt, dann sieht es nicht gut aus für das Geld der Anleger. Auch die Rückforderung der Ausschüttungen steht dann häufig auf dem Plan. Dem kann jedoch unter Umständen entgegengetreten werden. Denn das Oberlandesgericht Karlsruhe hat am 6. August 2009 geurteilt, dass bei der Rückforderung von Ausschüttungen mit Schadensersatzansprüchen aufgerechnet werden kann. Mit anderen Worten: der Anleger muss die Ausschüttungen nicht zurückzahlen.
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Dietmar Vogelsang: Deutschlands führender Experte für Finanzanlagen referiert
„Schiffsfonds in der Krise“ ist das Thema mehrerer Informationsveranstaltungen in Hamburg (30.10.), Köln (30.10.), Frankfurt (13.11.) und München (27.11.). Rechtsanwalt Peter Hahn informiert dabei Anleger über Möglichkeiten zum Ausstieg aus diesen derzeit wenig erfreulichen Investments. In Frankfurt mit dabei ist Dietmar Vogelsang, Deutschlands erster öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Kapitalanlagen und private Finanzplanung. Er bewertet Schiffsbeteiligungen aus Sicht eines unabhängigen Sachverständigen und steht den Anlegern Rede und Antwort.
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Medienfonds: Lösungen bei Steuernachforderungen
Wer wäre nicht gerne an einem Blockbuster wie „Jurassic Park“ oder „Der Schuh des Manitou“ beteiligt? Neben einer guten Rendite sind derartige Medienfonds, die Anlegergeld zur Finanzierung von Spielfilmen einsammeln, auch mit hohen Steuervorteilen beworben worden. Profitiert haben davon – wie so oft - vor allem Banken, Fonds- und Produktionsgesellschaften. Für die Anleger sieht die Bilanz eher ernüchternd aus. Jetzt werden durch die Finanzverwaltung auch noch Steuernachzahlungen gefordert. Was Anleger jetzt tun sollten und welche rechtlichen Möglichkeiten sie haben, erklärt Rechtsanwältin Dr. Petra Brockmann auf  Veranstaltungen in Köln (26.11.), Frankfurt (4.12.), Stuttgart (5.12.) und Hamburg (11.12.).
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hrp intern: Qualifizierte Verstärkung
Mit den Rechtsanwältinnen Inga Homoth und Nellie Russner hat hrp seit einigen Monaten weitere Verstärkung erhalten.
Rechtsanwältin Inga Homoth, LL.M. oec, ist seit dem 1. Juli 2009 bei hrp in Bremen im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Zuvor hat sie ihr Referendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht Bremen unter anderem in der Kammer für Bank- und Finanzgeschäfte absolviert. Nach dem Studium an der Freien Universität Berlin und Auslandsaufenthalten in den USA und Australien hat sie ein Aufbaustudium zur Wirtschaftsjuristin mit dem akademischen Grad LL.M. oec abgeschlossen.
Rechtsanwältin Nellie Russner unterstützt seit dem 17. August 2009 hrp Hamburg im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht. Nach dem Studium an der Philipps-Universität Marburg erwarb sie an der Victoria University of Wellington, Neuseeland, den Master of Laws (LLM). Sie absolvierte das Referendariat in Lüneburg und Hamburg.

Die nächste Ausgabe von hrp aktuell erscheint Mitte November 2009.

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Telefax: 0421 / 246 85-11

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Herausgeber: Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft, Bremen / Hamburg
Redaktion: Dr. Petra Brockmann (verantwortlich), Peter Hahn

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