Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

nicht nur wegen der winterlichen Temperaturen sollten sich Anleger warm anziehen: Zahlreiche journalistische Beiträge in Tageszeitungen und Fernsehen beleuchten die wirtschaftlich desolate Situation zahlreicher Schiffsfonds. Auch bei anderen Kapitalanlagen schlagen die Auswirkungen der Finanzkrise durch: Zu Morgan Stanley, einem der größten offenen Immobilienfonds, haben wir eine Klage gegen die Commerzbank eingereicht. Dubai-Fonds sehen schweren Zeiten entgegen und Medienfonds machen Anlegern schon lange keine Freude mehr. Aussitzen hilft hier nicht weiter. Bleiben Sie am Ball und informieren Sie sich – viel Spaß beim Lesen!

Peter Hahn, M.C.L.          Dr. Petra Brockmann

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Die Themen


Schiffsfonds: „Schlimmer als Lehman“
Mehr als 250.000 Deutsche haben gut 45 Milliarden Euro in rund 1.000 Schiffsfonds investiert. Die Prognosen für die kommenden Jahre sehen alles andere als rosig aus: Weitere Insolvenzen von Fondsgesellschaften, wirtschaftliche Schwierigkeiten von Charterern, Reedern und Emissionshäusern sowie Nachschussforderungen an investierte Anleger bzw. Rückzahlung von Ausschüttungen drohen. Und auch die Umsätze am Zweitmarkt sind deutlich zurückgegangen – von den Kursen gar nicht zu reden… Die Einschätzung, dass sich dieses Desaster „schlimmer als Lehman“ entwickelt, wird von vielen Experten geteilt.
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Morgan Stanley: Bröckelndes „Betongold“
Deutsche Anleger haben etwa 87 Milliarden Euro in offenen Immobilienfonds angelegt. Bei vier von 37 Fonds ist der Handel immer noch ausgesetzt, bei 15 werden die Anteile heute niedriger gehandelt als zu Beginn des Jahrzehnts. Eine Mandantin von hrp, die 300.000 Euro risikolos anlegen wollte, hat die Commerzbank AG als Rechtsnachfolgerin der Dresdner Bank fehlerhaft in Zusammenhang mit dem Erwerb von Anteilen am offenen Immobilienfonds „Morgan Stanley P2 Value“ beraten. Gegen die anlageberatende Bank hat hrp Klage beim Landgericht Berlin eingereicht. 
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DG-Urteile: Elf mal pro Anleger
Mindestens zehn DG-Fonds sind notleidend. Dass einige Verkaufsprospekte fehlerhaft sind und hohe Rückvergütungen verschwiegen wurden, wird von mehreren Gerichten bestätigt. Das zeigt eine Liste mit elf positiven Urteilen zu DG-Fonds von Land- und Oberlandesgerichten. 
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hrp-Podcast: Schnell auf Platz fünf
Enttäuschte Anleger suchen gute Informationen. Das zeigt der Erfolg des hrp-Podcast: Gute Bewertungen der Hörer für die kurzen und einprägsamen Tipps haben den Podcast schon kurz nach Erscheinen in der iTunes-Rangliste auf den fünften Platz in der Kategorie „Investment“ gebracht!
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Die nächste Ausgabe von hrp aktuell erscheint Ende Februar 2010.

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Redaktion: Peter Hahn (verantwortlich), Dr. Petra Brockmann

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