Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

vor wenigen Tagen sind sie zu Ende gegangen, die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Für Schauspieler und Produzenten ist die Berlinale zweifelsohne ein Highlight des Jahres. Für Anleger, die in Filmfonds investiert haben, die zahlreiche Filmproduktionen erst möglicht haben, ist das Filmgeschäft oft weit weniger erfreulich. Bei zahlreichen Fonds bleiben die Einnahmen aus der Filmverwertung deutlich hinter den Prognosen zurück; bei den leasingähnlichen Medienfonds kommen vor allem hohe Steuernachforderungen auf die Investoren zu. Speziell für den Filmfonds Kaledo III bieten wir in der Woche vom 1. bis 5. März 2010 telefonische Auskünfte an. Viel Spaß beim Lesen!

Peter Hahn, M.C.L.          Dr. Petra Brockmann

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Die Themen


Medienfonds Kaledo III: Rückabwicklung möglich
Steuerliche Verluste in Höhe von rund 85 Prozent des gezeichneten Kommanditkapitals werden voraussichtlich wegfallen. Das ist die schlechte Nachricht für die mehr als 5.300 Anleger, die in den von der LHI Leasing GmbH aufgelegten Filmfonds Kaledo Dritte Productions GmbH & Co. KG investiert haben. Doch es gibt rechtliche Lösungsmöglichkeiten. Petra Brockmann, Anwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht, sieht die Chancen für eine komplette Rückabwicklung „nicht schlecht, denn im Darlehensantrag sind formelle Fehler enthalten“. 
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Offene Immobilienfonds: Ein neues Medienthema
Bislang galten sie als relativ sichere Anlagen. Aber nach Zertifikaten und geschlossenen Fonds aller Art werden jetzt auch offene Immobilienfonds von der Öffentlichkeit aufgrund der Aussetzung des Handels von Anteilen bei sechs Fonds kritischer betrachtet. hrp hat als Vorreiter eine erste Klage einer Anlegerin im Fonds Morgan Stanley P2 Value gegen die Commerzbank AG beim Landgericht Berlin eingereicht.  Der Deutschlandfunk befragte RA Peter Hahn als Vertragsanwalt der Schutzvereinigung für Anleger e.V. zu den rechtlichen  Chancen, bei Falschberatung Schadensersatz geltend machen zu können. 
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BBV Immobilien-Fonds Nr. 11: Sanierung als taktisches Manöver?
Zwischen der BBV Immobilien-Fonds GmbH und der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG ist ein Sanierungsvertrag abgeschlossen worden. Dabei geht es um den BBV Immobilien-Fonds Nr. 11. Zur Sanierung des Fonds wird der Gesellschaft unter anderem ein zinsloses Darlehen gewährt, um das Weiterbestehen zu ermöglichen. Da ab April 2012 Zinsen fällig werden, ist nach Einschätzung von Experten die nächste Insolvenz vorprogrammiert. Doch dann lässt sich kein Schadensersatzanspruch mehr geltend machen, weil Ansprüche aus Altverträgen (vor Januar 2002) am 1. Januar 2012 verjähren.
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hrp intern: Verstärkung für das Team
Rechtsanwältin Christine Goetze arbeitet seit  Februar 2010 bei hrp Bremen im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht. Schon während ihres Studiums an der Universität Bremen hatte sie in mehreren Anwaltskanzleien verschiedene Bereiche der juristischen Arbeit kennengelernt. Nach ihrem Referendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht Bremen war Christine Goetze als Syndika beim Arbeitgeberverband Oldenburg tätig. Die versierte Juristin ist postulationsfähig bei allen deutschen Amts- Land und Oberlandesgerichten.

Die nächste Ausgabe von hrp aktuell erscheint Ende März 2010.

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Herausgeber: Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft, Bremen / Hamburg
Redaktion: Dr. Petra Brockmann (verantwortlich), Peter Hahn

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